Friedrichshain-Kreuzberg: Chance für LINKE und Piraten

Nach einiger Zeit der Unklarheit im Umgang mit der Besetzung des Bezirksamtes im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg scheint diese nun geklärt zu sein. Unklar war ob das Vorschlagsrecht für ein Mitglied des Bezirksamtes bei der Piratenpartei oder der LINKEN liegt, nachdem die Piraten zwar ein besseres Wahlergebnis vorweisen, aber nicht alle Mandate in der Bezirksverordnetenversammlung wahrnehmen können. DIE LINKE hat aufgrund dessen nun mehr Verordnete als die Piraten.

Die Piratenpartei Friedrichshain-Kreuzberg hat sich heute auf ihrem Blog zu der Frage geäußert und stellt fest, dass nach Aussage des Rechtsamtes des Bezirks das Vorschlagsrecht an DIE LINKE fällt und sie dies akzeptiert:

Nach unserem Treffen gestern mit Herrn Baasen, Bezirkswahlleiter im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, kennen wir nun die Rechtsauffassung des Bezirkswahlamtes (und des Bezirksrechtsamtes). Auf Grund unserer zu kleinen Fraktion fällt das Vorschlagsrecht für den Stadtrat an die LINKE.

(…)

Wir haben uns informiert, wir haben uns beraten lassen, die Sachlage geprüft – und wir haben uns geirrt.

DIE LINKE hat im Gespräch mit der Piratenpartei angekündigt, dass Ergebnis der rechtlichen Klärung abzuwarten und dann zu respektieren. Selbiges haben auch die Piraten erklärt. Wie sollte nun DIE LINKE mit dem Ergebnis umgehen?

Ich denke, dass die Gespräche und Erfahrungen der letzten Tage für alle Beteiligten neu sind und wir diese als Chance begreifen sollten, die Art wie wir Politik machen, zu überprüfen. Ich wünsche mir daher von meiner eigenen Partei DIE LINKE, dass (unabhängig welche/n Kandidat/in sie für das Bezirksamt vorschlagen wird) wir mit den Mitgliedern der Piraten-Fraktion gemeinsam darüber beraten, welchen Beitrag ein von der LINKEN vorgeschlagener Bezirksstadtrat für mehr Transparenz und Beteiligung in der Bezirkspolitik leisten kann. Wir sollten die Herausforderung, die mit dem Wahlerfolg der Piraten entstanden ist, annehmen und damit letztlich auch unseren Politikstil als LINKE fortentwickeln. Offensichtlich wollen viele Wähler auch in unserem Bezirk, dass sich etwas ändert. Lasst uns dieses “etwas” gemeinsam debattieren und im Sinne einer emanzipatorischen Politik verändern.

(Disclaimer: Ich bin Mitglied der LINKEN und arbeite im Büro der LINKEN-Bezirksvorsitzenden von Friedrichshain-Kreuzberg. Dieser Artikel spiegelt allerdings meine persönliche Meinung wider und ist mit keinem Verantwortungsträger der LINKEN abgesprochen.)

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Ich suche eine Wohnung in Friedrichshain-Kreuzberg

Hat sich erledigt. Danke für die Antworten bei twitter und co…

Ja, ich suche wirklich eine Wohnung. Folgende Features sollte das neue Reich mitbringen:

 

  • mindestens 2,5 Zimmer
  • ab 65qm
  • bis 900 € / warm
  • Badewanne
  • Balkon/Terrasse
  • Altbau oder “neuer” Neubau
  • nach Möglichkeit ab 2. OG aufwärts
  • Kreuzberg oder Friedrichshain

 

Wenn jemand von euch was hört, wäre ich über eine kurze Nachricht (mail@sebastiank.info) oder Kommentar hoch erfreut. Zu irgendwas muss dieses Internet ja gut sein.

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Von der Schwierigkeit eines Online-Wahlkampfes

Online-Wahlkämpfe sind eine sehr spannende Sache. Mittlerweile total abgegriffen, aber ja: Obama hat mehr oder weniger gezeigt, wie eine Internet-Wahlkampagne aussehen kann. Das der US-Wahlkampf nicht 1:1 für Deutschland übernommen werden konnte, haben dann 2009 alle deutschen Parteien merken dürfen. Dennoch kann Online-Wahlkampf witzig, spannend, informativ und vor allem partizipativ sein.

Eine dahingehend interessante Kampagnenidee haben sich die am Online-Wahlkampf von Bündnis’90/Die Grünen Berlin beteiligten Agenturen newthinking und nest ausgedacht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können unter dem Motto der “Mitsprachestadt” angeben, wo ihrer Meinung nach die Probleme in der Stadt liegen, die dringend angegangen werden müssen. Weiterlesen

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Leider kein UMTS bei T-Mobile in Berlin :(

Möglicherweise ist das ja Jammern auf hohem Niveau. Aber für Kunden von T-Mobile wird es wohl auf absehbare Zeit keine vernünftige Datenverbindung im unterirdischen Berliner U-Bahn-Netz geben. Das zumindest ergab die Nachfrage bei @telekom_hilft auf Twitter.

(Dialog von unten nach oben lesen.)

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